Sonntag, 19. November 2017

>> [Königselfen-Reihe] SnowFyre - Elfe aus Eis [Bd. 1] // Amy Erin Thyndal


Hallo, meine Lieben,

heute berichte ich euch von meinem ersten Buch aus dem Hause Dark Diamonds. Es ist von der wundervollen und sympathischen Autorin Amy Erin Thyndal und nennt sich „SnowFyre“. Die Reihe hat aktuell zwei Bände und ein dritter Folgt auf jeden Fall. Hier mein Bericht für euch.



Infos
Buchcover
Autorin: Amy Erin Thyndal
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 228 Seiten
Verlag: Dark Diamonds
Sprache: Deutsch
Gehört zur: Königselfen-Reihe // Band 1 
(Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden)


Format und Kosten
E-Book -> 4,99 Euro 

Das E-Book könnt ihr bei der Plattform eures Vertrauens erwerben.


Der Inhalt aus meiner Sicht

Fyre ist die Schwester der Winterkönigin. Sie ist eine Elfe die um ihre Position weiß und ihr scheinbar perfekt kaltes Auftreten nur zu gerne benutzt um anderen zu zeigen, wo deren Platz ist. Nicht zuletzt auch Ciel, dem Bruder des Sonnenkönigs. Zusammen mit ihm soll sie den Frühling einleiten und so den Winter beenden und dem Sommer den Weg frei machen. Das passt ihr jedoch gar nicht. Nicht nur, dass sie seit ihrer Jugend Ciel nicht mehr ausstehen kann, nein, die wärme und die grässliche Fröhlichkeit im Sommerpalast ist gar nichts für die kühle, missmutige Elfe. Doch was bleibt ihr anderes übrig, wenn die Königin es befiehlt. So reist sie ab und versucht, bei der Hitze am Sommerhof einen kühlen Kopf zu behalten, besonders, oder gerade wegen, ihrem einstig besten Freund aus Kindertagen. Doch wie soll man jemanden ignorieren, für den man scheinbar doch noch irgendwo einen Hauch von Gefühlen hat? Gefällt sie im eigentlich? Ist das aber nicht egal, da sie diese Verbindung im Grunde gar nicht will?

Fazit

Ich bin ja eigentlich übersättigt mit Elfengeschichten, genau wie mit Vampirgeschichten, aber Amy Thyndal hat es mir angetan. Das Cover und die Release-Partys haben mich schon sehr neugierig gemacht. Und, bei Gott, ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Die Autorin hat wundervolle Charaktere erschaffen, in die man sich, durch die verschiedenen Sichtweisen, sehr gut und schnell rein finden kann. Man lernt sie lieben und doch schüttelt man den Kopf. Das Buch lebt von den Monologen, welche die Protagonisten sich denken und so die Geschichte beschreiben wie einen Film, den man vor Augen hat. Lustig, kurzweilig, spannend und dazu etwas Drama und Liebe, wenn das nicht die perfekte Mischung ist? Ein absolutes Muss für alle, die Elfen- und Feengeschichten mögen und welche, die wie ich, eine gute Fantasystory lieben.

Hier geht’s zum Buch → http://amzn.to/2j8YX0b


Dann viel Spaß beim kennenlernen von Fyre und Ciel.


Eure Amy


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Unikatrepot -> Dracheneieranhänger

Hallo, meine Lieben,

wie ihr alle wisst, oder die meisten zumindest, mache ich Dracheneier in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen.

Am Anfang sind ist es immer nur ein Styropor-Ei, ein Band, die Schuppen und eine Menge Kleber, Farbe und Klarlack.

Und los geht´s! 

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Fangen wir mit Schritt Nummer 1 an, dazu braucht ihr einen Reiszweck und das Band. Spießt die beiden Enden auf den Reiszweck, so, dass eine Lasche entsteht.







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Nun steckt ihr den Reiszweck unten in das Styropor-Ei. Um zu vermeiden, dass euch das Band während der nächsten Schritte immer verrutscht, empfehle ich mit Bastelkleber es einmal kurz zu fixieren. Eine dünne Kleberlinie reicht um den gewünschten Effekt zu erzielen. Wie auf dem Bild zu sehen, kann man so schon oben die Lasche zum aufhängen gut erkennen. 



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Beginn nun vorsichtig von unten, wo der erste Reiszweck schon steckt nach oben die Schuppen anzubringen. Ich habe die ersten zwei immer genau auf das Band gesetzt und dann mit im Uhrzeigersinn immer weiter nach oben gearbeitet. Den schönsten Effekt hat es, wenn ihr versetzt arbeitet und so die Schuppen sich überlappen.


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Fast sind wir mit dem ersten Teil fertig. Bevor ihr die letzten Stecker in das Ei steckt, verteilt am besten auf der oberen Hälfte wieder etwas Bastelkleber. So ist auf jedenfall gewährleistet, dass das Band sich nicht gleich wieder, fast Schuppen, vom Ei trennt.
Versucht am oberen Ende so viel wie möglich mit den Reiszwecken zu bedecken und nur ein ganz kleines Lock zu lassen, wo das Band raus läuft.

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So und der letzte Schritt im ersten Teil. Damit die kleinen Schuppen nicht wieder raus fallen, oder sich drehen nehmt einfach etwas Bastelkleber und verstreicht es einmal auf dem Ei mit einem Pinsel oder dem Finger. Ich mache das immer von unten nach oben, so kann ich das später auch schöner anmalen, da sich evtl kleine Zwischenräume durch die Reiszwecken füllen und schließen.

Lasst es nun am besten hängend trocknen. Eine Nacht reicht da voll uns ganz aus.


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Nachdem das Ei getrocknet ist könnt ihr es kunterbunt bemalen. Wenn ihr verschiedene Farbschichten macht, dann lasst das Ei zwischendurch immer ein wenig trocknen. 1-2 Stunden reicht hier vollkommen. Wenn ihr zufrieden seit, überzieht alles mit einer Schicht Lack. So ist die Farbe und das Ei geschützt. 
Am Ende bekommt ihr perfekte kleine Unikate raus. Und vergesst nicht, ein Unikat sieht niemals genauso aus wie ein anderes. 

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Heraus kommen dann diese kleinen Meisterwerke:



Viel Spaß beim Nachmachen :) 

Eure Amy 


>> Kim Leopold

Hallo, meine Lieben,
Brainstormerin Kim


heute kommt das nächste Interview. Heute von einer gleichaltrigen Autorin. Kim Leopold. Viel Spaß beim kennen lernen. Und, nur so nebenbei, die "Black Heart"-Reihe kann ich euch nur wärmstens empfehlen.


Zuerst ein paar kurze Infos

Facebookseite: ab zu Facebook
Buch: How to be Happy [Bd. 1]Black Heart [Bd. 1]
Rezension: Klick mich


Frage 1: Diese ist immer, immer gleich. Wie heißt du, wie alt bist du, wann bist du geboren und warum?


Kim Leopold, 25, am 17.07.1992 und warum – tja, ich schätze, meine Eltern wollten ein Kind. Und dann haben sie mich bekommen. ;)


Frage 2: Du bist Autorin, zumindest habe ich dich dadurch kennen gelernt. Verdienst du noch irgendwie anders dein Geld?

Neben meinem Autorenleben bin ich Vollzeit als Grafikdesignerin mit dem Schwerpunkt auf Buchcovern tätig. Meine Arbeiten findet man unter www.ungecovert.de.


Frage 3: Welches deiner Projekte (privat sowie beruflich) liegt dir besonders am Herz?

Im Moment ist es die anstehende Hochzeit. Außerdem mein Sommerprojekt – ich liebe die Geschichte so sehr, dass ich unbedingt einen schönen Platz dafür finden möchte.


Frage 4: In welcher Figur, die du erschaffen hast, kannst du dich selbst am ehesten wiedererkennen?

Hm, das ist schwierig. Ich denke immer, dass ich ein Teil von all meinen Figuren bin. Am ähnlichsten ist mir vermutlich Camille aus dem 2. Teil meiner How to Be Happy – Reihe.


Frage 5: Vermisst du einen deiner Charaktere besonders?

Noch nicht. Die How to Be Happy Reihe ist ja auch noch nicht abgeschlossen. Ich könnte mir vorstellen, dass ich Maddox Madness sehr vermissen werde, aber ich glaube, das ist einer der Charaktere, der ständig Gastauftritte fordern wird. :P


Frage 6: Wenn du mit einer Autorin oder einem Autor deiner Wahl zusammenarbeiten könntest, welcher wäre das und warum?

Demnächst steht ein Projekt mit Jules Melony an, auf das ich mich schon sehr freue. Gerne würde ich auch mal mit Sina Müller oder Katharina Wolf zusammenarbeiten. Die Mädels machen einfach Spaß und wir planen sogar bald etwas ganz Tolles für euch. Aber mehr kann ich dazu noch nicht verraten. ;)


Frage 7: Gehen wir einmal 2 Jahre in die Zukunft, welche Projekte planst du und auf welches freust du dich besonders?

Meine Black Heart Reihe wird sich über 2 Jahre ziehen – zumindest, wenn sie gut läuft. Besonders freue ich mich auf die Gestaltung der Sammelbände – die in enger Zusammenarbeit mit einer Grafikerin entstehen, deren Zeichnungen ich sehr bewundere. Was sonst so ansteht, weiß ich noch gar nicht genau. Privat steht unsere Hochzeit an und später vermutlich auch eine neue Wohnung oder ein Haus und der Start unserer Familienplanung.


!!!Privattalk!!!


Frage: Morgenmuffel oder Frühaufsteher?

Morgenmuffel.


Frage: Wie gehst du aus dem Haus? Immer Top gestylt, oder auch mal in Jogginghose, wenn es nur der Bäcker um die Ecke ist?

Nach Lust und Laune – früher habe ich fast nie ungeschminkt das Haus verlassen, aber mittlerweile bin ich zu faul, um mich jeden Tag mit Make-up vollzuklatschen. Ab und zu schminke ich mich aber auch sehr gerne.


Frage: Was trinkst du am liebsten und welches war das exotischste bzw kurioseste Getränk, welches du zu dir genommen hast?

Am liebsten trinke ich Tee und Cola light. Das exotischste Getränk ... hmm, da muss ich wohl einen Cocktail nennen. Da trinke ich am liebsten Tequila Sunrise.


Frage: Bist du ein Musical- oder Theaterfreund? Welches Stück willst du unbedingt noch (einmal) sehen?

Definitiv! Ich liebe Musicals und Theater! Total gerne würde ich nach New York, um das neue Anastasia-Musical und Hamilton. Die Playlist von Hamilton ist einfach genial!


Frage: Welches war das erste Buch, dass du gelesen hast und würdest du jemanden weiter empfehlen?

Puh, ich tippe mal auf Schneewittchen – das war zumindest das erste Buch, das ich auswendig konnte, bis zu der Stelle, an der ich immer eingeschlafen bin. Und ja, das würde ich auf jeden Fall empfehlen ... allerdings eher für Kinder. :D


Frage: Egal in welcher Lebenslage du bist, welche Musik bzw. welche Songs lassen dich immer mitsingen oder mit Summen?

Dermot Kennedy, die Hamilton-Playlist und der La La Land Soundtrack funktionieren immer. Aber generell singe ich viel und gerne mit – egal, wie meine Stimmung ist.


Frage: Was ist dein Notaus? Bei welcher Tätigkeit kannst du immer entspannen?

Hm, beim Lesen oder Schreiben funktioniert das zumindest meistens.


Frage: Es herrschen apokalyptische Zustände, du kannst einen Menschen, ein Tier, ein Buch, eine Speise, ein Getränk und ein Gerät gerade noch so einpacken und/oder in deinen Rucksack werfen bzw. mit dir zerren. Was und/oder wer wären das und warum?

Mein Freund Jens, mein Kater Filou, ein Notizbuch mit Stift in Stiftschlaufe, einen veganen Burger nach Atilla-Hildmann, eine Flasche Cola light und meinen E-Book Reader. Warum? Damit ich die allerliebsten dabei habe, schreiben und lesen kann und – und das ist ganz wichtig – noch eine letztere leckere Mahlzeit habe, bevor mich die Zombies zerfleischen. :D


Frage: Was ist dein liebstes Outfit?

Leggings, Top oder T-Shirt und dazu meinen grauen Long-Cardigan und Stiefeletten. Super bequem, aber auch schick genug, um angezogen auszusehen. :D


Frage: Du darfst dir ein mystisches Wesen wünschen, dass dann als dein Haustier bei dir wohnt. Welches ist es?


Ich denke, ich würde mir einen Niffler anschaffen. Auch wenn ich mich hinterher ständig ärgern würde. :D


Frage: Von allen Figuren in der großen, weiten Disney-Welt, welche wärest du gerne?


Puh, Belle wäre cool. Die ist mutig und hübsch und nett ... ein perfektes Vorbild!



Frage: Wenn du eine Wunderlampe finden würdest, welche drei Wünsche würdest du dir von Dschinni erfüllen lassen?

1. Gesundheit für mich und alle, die mir lieb sind.
2. Weltfrieden.
3. Ein Leben voller schöner Erinnerungen.


Ich nenne dir nun ein paar Schlagwörter und du musst mir bitte das erste sagen, oder erzählen, dass dir dazu in den Sinn kommt.


Kindheit:

rotes Bobby-Car


Haustier:

Filou

Erzfeind/in:

hab ich nicht


Lieblingsgericht:

Tortellini in Käse-Sahne-Soße (war es zumindest, bevor ich Veganer wurde)


Erster Kuss:

Eklig!


Lieblingsserie:

Lizzie McGuire (irgendwie war ich in Gedanken noch bei meiner Kindheit ... bei mir wechseln die Serien immer durch)


verrückte beste Freund/in:

Julia 


Frauentausch/Dschungelcamp:

so ein Müll :D 


Zum Schluss: Ich finde spontane Ideen immer sehr lustig. Darum würde ich dir jetzt drei – fünf Worte geben und du umreist einfach eine kleine Szene die dir sofort im Kopf herumspukt. 


[Kobold – Eiffelturm – Maus – Balou und Baghira – junger Erwachsene]

Kurz vor Weihnachten ist es auf dem Eiffelturm am schönsten. An klaren Abenden sieht man die ganze Stadt, wie Lichter und Lichterketten mit den Sternen um die Wette strahlen, und die Sacre-Coeur beleuchtet auf dem Hügel thront. Dann liegt eine Vorfreude in der Luft, die ich fast greifen kann.
An so einem Abend kommen oft junge Erwachsene hierher. Menschen, die die Aussicht genießen wollen und über ihre Abenteuer in der Stadt der Liebe sprechen. Manchmal kniet einer von ihnen nieder und zückt eine Dose mit einem funkelnden Ring – dann ist das Gegenüber plötzlich ganz aufgeregt und fängt an zu weinen. Aber das scheint nichts Schlechtes zu sein, auch wenn ich immer gedacht habe, Menschen weinen, wenn sie unglücklich sind.
Manchmal kommen auch Menschen allein hierher und blicken stumm in die Ferne, bis es ihnen zu kalt wird und sie den Turm wieder verlassen. Ich frage mich, was ihnen durch den Kopf geht. Worüber denken sie nach, wenn sie die Stadt sehen?
Ab und zu kommen auch Schulklassen hier hoch, kleine Kobolde in Uniformen mit prall gefüllten Ranzen, die viel Lärm machen und die Aussicht nicht zu schätzen wissen.
Balou und Baghira machen sich dann einen Spaß daraus, zwischen den Füßen der Schüler umherzulaufen, bis sie einen von ihnen erschrecken. Aber ich sitze lieber hier oben und beobachte das Treiben aus sicherer Entfernung.
So ist es am besten für eine Maus wie mich.




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Samstag, 18. November 2017

>> Fallen - Engelsnacht // Film

Meine Lieben, 

heute kommt ein Feedback, dass nicht ganz so positiv ist wie sonst immer. Ich habe mir den Film extra zum Releas als VOD über den Google Playstore runter geladen. Hier hört ihr meine Meinung.

Infos
Filmcover
Name [deutsch/englisch]: Fallen - Engelsnacht // Fallen
Genre: Buchverfilmung/Fantasy
Filmlänge: 93 Minuten
Originalsprache: englisch
Gedreht/Abgeschlossen: 2016

Der Inhalt aus meiner Sicht
Eine Jugendbuchverfilmung nach der internationalen Bestseller-Reihe von Lauren Kate.
Ganz in der Tradition von Kinoerfolgen wie TWILIGHT, DIVERGENT und die TRIBUTE VON PANEM wird in FALLEN die unheilvolle und schicksalshafte Liebesgeschichte von Lucinda Price erzählt, die sich zwischen zwei gefallenen Engeln Daniel und Cam entscheiden muss.

Fazit
Schon am Anfang merkt man, dass sehr einiges vom Buch weggelassen wurde. Der Einstieg in den Film ist sehr rasant und es bleibt auch so. Man lernt kaum die Wichtigkeit der verschiedenen Charaktere kennen, nicht mal wirklich die der Protagonisten. Wirklich enttäuscht hat mich aber der Schluss dann. Was war das den bitte?
Im Grunde ist der Film "ganz nett", sollte man das Buch vorher gelesen haben, jedoch kaum zu ertragen finde ich.
Sollte das Buch noch auf dem SuB liegen, ist es eine nette Anregung, aber ernsthaft, das Buch ist wesentlich besser.

Ich bin auf eure Meinung gespannt. Hier kommt ihr zum Film -> http://amzn.to/2ASAyDg


Eure Amy


>> Sophie André

Hallo, meine Lieben,
Sophie André


heute kommt das nächste Interview. Diesmal von der wundervollen Autorin und Weltenerschafferin Sophie André. 


Zuerst ein paar kurze Infos

Facebookseite: ab zu Facebook
Rezension: Kommt noch



Frage 1: Diese ist immer, immer gleich. Wie heißt du, wie alt bist du, wann bist du geboren und warum?



Ich bin Sophie André – zumindest für meine Leser. In zwei Wochen werde ich 48. Somit bin ich ein 69er Kind, was das ›Warum‹ eigentlich erklären sollte, auch wenn ›Woodstock‹ erst im August stattfand...


Frage 2: Du bist Autorin, zumindest habe ich dich dadurch kennen gelernt. Verdienst du noch irgendwie anders dein Geld?

Ja klar! Meine Geschichten schreibe ich nicht zum Geldverdienen. Das bekomme ich für meine Arbeit als Chirurgin in einer großen Notaufnahme in Sachsen.


Frage 3: Welches deiner Projekte (privat sowie beruflich) liegt dir besonders am Herz?



An erster Stelle kommen bei mir meine zwei Kinder. Die beiden sehe ich zwar nicht als Projekte, aber sie sind der Mittelpunkt in meinem Leben. Daneben liegen mir viele Dinge am Herzen. Das Schreiben kommt ziemlich weit vorn, aber ich möchte auch beruflich immer Neues dazulernen. Also verbringe ich regelmäßig Zeit hinter Fachzeitschriften und Lehrbüchern. Ich denke, es kommt auf ein gutes Gleichgewicht zwischen den Wünschen an, sodass man sich wohlfühlt.


Frage 4: In welcher Figur, die du erschaffen hast, kannst du dich selbst am ehesten wiedererkennen?

Ganz klar Anna aus den ›Pagans‹. Obwohl die Geschichte NICHT autobiografisch ist, hat die Figur nicht nur den Job, sondern auch viele Züge von mir abbekommen. Manchmal fand sie das, glaube ich, nicht so gut. Vor allem, als ich ihr einen Teil meiner eigenen Unsicherheiten aufgedrückt habe. Das ist der Nachteil, wenn man nur eine Romanfigur ist … Aber sie ist daneben spontan, mutig und draufgängerisch geworden - das stammt vermutlich auch von mir. Ich war schon immer ein bisschen verrückt und spontan.


Frage 5: Vermisst du einen deiner Charaktere besonders?

Zum Glück muss ich das nicht. Als es so weit war, mich von Darius, meinem Drachenmagier, zu verabschieden, weil dieser sein Leben für seine Geliebte opfern wollte, kam ein so massiver Protest meiner Betaleserin dazwischen, dass er einfach überleben MUSSTE. Darüber bin ich inzwischen sehr froh, denn er hat eine Aufgabe in Art-Arien erhalten, die von zentraler Bedeutung ist. Wo sonst hätte ich bei seinem Tod den ultimativen Kämpfer für die Freiheit hernehmen sollen?
Andererseits ist es sowieso eine zwiespältige Sache mit dem Charaktertod. Oder hat es Dir gefallen, als der verehrte J.R.R. Tolkien am Ende des Hobbits das komplette Geschlecht der Durins hingemetzelt hat?


Frage 6: Wenn du mit einer Autorin oder einem Autor deiner Wahl zusammenarbeiten könntest, welcher wäre das und warum?


Haha! Was für eine Frage!
Wenn ich also mal größenwahnsinnig sein darf: Tolkien - absolut erste Wahl!(Auch wenn ich mir sicher bin, dass ich seinen unvermeidlichen Pfeifenrauch nicht so toll fände.)
Wenn ich bei den lebenden Meistern wildern dürfte, dann Markus Heitz. Ihn habe ich beim Prelistening für "Der Fluch des Drachens" von Corvus Corax erleben dürfen. Er war sehr sympathisch!

Und last but not least, wenn ich auf dem Boden meiner Möglichkeiten bleibe: Divina Michaelis. Sie ist eine sehr kluge und witzige Autorin. Wir arbeiten regelmäßig zusammen an der Korrektur unserer Bücher und haben auch schon gemeinsam geschrieben (›50 Facetten mit Divi und Sophie‹). Das würde ich liebend gern mal wiederholen.
Richtig toll war auch ein Gemeinschaftsprojekt, das Wolfgang Seibert initiiert hat – ›Geschichten aus dem Dreamers Inn‹. Mit ihm würde ich auch gern noch mal ein Projektchen angehen.


Frage 7: Gehen wir einmal 2 Jahre in die Zukunft, welche Projekte planst du und auf welches freust du dich besonders?

Momentan bin ich mit zwei Projekten in der Abschlussphase, den ›Sæwicingas‹ und ›Rabenvolk‹. Daneben steht der vierte Band von ›Die Magier von Art-Arien‹ in der letzten Korrekturschleife und wird - hoffentlich - noch dieses Jahr fertig. Es wäre also toll, wenn alle drei Romane in 2 Jahren im Handel erschienen sind. Langfristig möchte ich natürlich Band 5 der Magier weiterbearbeiten. Hier wird es um Meerjungfrauen geben - grins! Und ich habe ein kleines Doppel geplant: zwei Geschichten über Türmer, spielend im Mittelalter und in der heutigen Zeit (›Die Zeit über der Stadt‹ ist schon in Arbeit. Folgen wird irgendwann ›Dem Himmel so nah‹) Du siehst also, ich bin hobbymäßig total verplant. Man kann auch sagen, ich möchte schreiben, schreiben, schreiben … Da können uns meine Leser fast leidtun.


!!!Privattalk!!!


Frage: Morgenmuffel oder Frühaufsteher?

Morgenmuffel, es sei denn, Du lockst mich mit frischen Sonntagsbrötchen aus dem Bett.


Frage: Wie gehst du aus dem Haus? Immer Top gestylt, oder auch mal in Jogginghose, wenn es nur der Bäcker um die Ecke ist?

Ich bin eher der legere Typ ohne Flitter und ohne High Heels. Aber Ich gehe auch nicht ungepflegt oder schlampig unter die Leute. Nur in meinem Garten bin ich eine echte Gewächshausmaus - mit Gummistiefeln und Erde unter den Fingernägeln. Das muss auch mal sein. Besuchst Du mich also unverhofft, erwarte das Schlimmste!


Frage: Was trinkst du am liebsten und welches war das exotischste bzw kurioseste Getränk, welches du zu dir genommen hast?

Ich habe Kaffee im Blut. Das hat angefangen, als ich noch vor dem Abi eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht habe. Bei der Getränkewahl erfülle ich voll das Klischee. Das kurioseste, was ich mal trinken musste, war ein wilder Mix meiner Tochter, die zu der Zeit noch ziemlich klein war. Die Basis war wohl Milch. Aber sie hat dort alles hineingemixt, was sie fand. Zumindest schien das halbe Gewürzregal in der Tasse zu sein. Das war … sehr einmalig!


Frage: Bist du ein Musical- oder Theaterfreund? Welches Stück willst du unbedingt noch (einmal) sehen?

Eigentlich nicht so sehr. Ich mag einzelne Stücke, aber auch bestimmte Opern und Operetten. Was ich aber UNBEDINGT mal erleben will ist ›The Rocky Horror Show‹. Ich sammle schon Konfetti!


Frage: Welches war das erste Buch, dass du gelesen hast und würdest du jemanden weiter empfehlen?

Die Fibel. Man muss sie unbedingt weiterempfehlen, weil sie die Tür zu hunderten großartiger Geschichten ist, die man nicht verpassen sollte. Wenn ich aktuell ein Buch empfehlen müsste oder ein Buchgeschenk auswählen sollte, wäre es ›Das Labyrinth der Wörter‹ von Marie-Sabine Roger, ein liebevoller, kleiner Roman über den Zauber von Büchern und die vielfältigen Formen der Liebe.


Frage: Egal in welcher Lebenslage du bist, welche Musik bzw. welche Songs lassen dich immer mitsingen oder mit Summen?

Ich bin ein unverbesserlicher Fan von Pagan Folk und Mittelalter. Wenn ich voll im Stress bin und mal abschalten muss, geht das immer mit ›Alive!‹ von Omnia. Aber manchmal muss es was Härteres sein, dann kommt Nightwish ans Ohr oder Danheim.


Frage: Was ist dein Notaus? Bei welcher Tätigkeit kannst du immer entspannen?

Gartenarbeit! Die mache ich aber auch gern, wenn ich kein Notaus brauche. Ich sammle u.a. Kräuter(pflanzen)und bin total happy, dass ich diesen Herbst erstmals neue Blätter an meiner Alraune entdeckt habe. Mein neuestes Gartenkind ist eine Staude Weinraute - eine Würzpflanze, die schon bei den Römern beliebt war. Hoffentlich kommt sie gut über den Winter!


Frage: Es herrschen apokalyptische Zustände, du kannst einen Menschen, ein Tier, ein Buch, eine Speise, ein Getränk und ein Gerät gerade noch so einpacken und/oder in deinen Rucksack werfen bzw. mit dir zerren. Was und/oder wer wären das und warum?

Hierüber haben wir ja gestern schon mal geplaudert, liebe Amy. Ein Mensch reicht mir wirklich nicht! Ich bleibe also dabei und versuche mich in Piraterie. Also kapere ich mir einen zusätzlichen Platz und nehme meine BEIDEN Kinder mit (Mütter klammern nun mal). Dazu meinen Lieblingskater Trolli, einen Zentner Haselnussschokolade, reichlich Kaffee (oder doch lieber ein Fass trockenen Rotwein? oder einen guten alten Single Malt Whiskey? - ich kapere, also kann ich einsacken!!), den Duden, weil ich den unumgänglich zum Schreiben brauche, meinen Ebook Reader, der genug Geschichten für mehrere Jahre beinhaltet, einen 10er Pack Bleistifte und massig Papier zum Schreiben. Wenn das für Dich gut klingt, dann lass uns zusammen verschwinden! Kann aber auch sein, dass ich beim Zusammenpacken so lange gebummelt habe, dass ich die Abreise verpasst habe… Komme ich aber rechtzeitig weg, dann gehen wir nach Patagonien. Das ist so weit weg von jeder Zivilisation, dass wir bestimmt überleben.


Frage: Was ist dein liebstes Outfit?

Ich habe ein inzwischen schon ziemlich verwaschenes schwarzes Shirt mit Elfenkapuze und blauen Ornamenten, das trage ich unheimlich gern. Natürlich gibt es auch eine Lieblingsjeans und den ultimativen ›Wohlfühl-Kuschel-Pullover‹ mit reichlich Fusseln.


Frage: Du darfst dir ein mystisches Wesen wünschen, dass dann als dein Haustier bei dir wohnt. Welches ist es?

Ich hätte gern einen großen, schwarzen, feuerspuckenden Drachen, so einen wie Darius. Er darf sich auch gern verwanden können...


Frage: Von allen Figuren in der großen, weiten Disney-Welt, welche wärest du gerne?

Disney ist nicht so meines... Aber Gandalf wäre ich furchtbar gern mal! Der Hut würde mir bestimmt prima stehen... >>Flieht, ihr Narren!<<


Ich nenne dir nun ein paar Schlagwörter und du musst mir bitte das erste sagen, oder erzählen, dass dir dazu in den Sinn kommt.


Kindheit:

Bauernhof und Geborgenheit


Haustier:

Katze

Erzfeind/in:

Das behalte ich lieber für mich. Was, wenn er/sie mitliest??


Lieblingsgericht:

Asiatische Ente


Erster Kuss:

Zigarettenrauch und Bier - war in der Erinnerung alles andere als toll


Lieblingsserie:

Criminal Minds

verrückte beste Freund/in:


Katrin, auf die ich keinesfalls verzichten möchte



Frauentausch/Dschungelcamp:

Ohne mich! 


Zum Schluss: Ich finde spontane Ideen immer sehr lustig. Darum würde ich dir jetzt drei – fünf Worte geben und du umreist einfach eine kleine Szene die dir sofort im Kopf herumspukt. 


[Elfe – Ruine – Fuchs – Sven (Frozen) – Kleinkind]


Drei Häuser standen in der ruhigen Nebenstraße, durch die eine große Herde wilder Schneeflocken tobte und am hochgestellten Kragen eines Fußgängers rüttelte. Es war tiefster Winter und das Licht im Fenster des mittleren Hauses lockte den von der Arbeit müden Mann nach Hause. Erschöpft klopfte er sich den Schneematsch von den Schuhen. Als er die Haustür öffnete, schlug ihm Wärme entgegen. Endlich angekommen!

Er streifte sich seine Pantoffeln über und stellte die Aktentasche in die Ecke. Es war still im Erdgeschoß. Sicher würde seine Frau die kleine Tochter ins Bett bringen. Ihr Kleinkind sollte genügend Schlaf bekommen. Erwartungsvoll stieg er die Stufen zum ersten Stock hinauf. An der Tür der Kleinen prangte ein riesiges Poster mit Sven, dem Elch. Annika war ein großer Fan von Frozen.

Leise öffnete er die Tür. Hier waren seine beiden Lieblingsfrauen. Annika lag eingekuschelt unter einer weichen Ecke. Im Arm hielt sie ihren schon ein wenig abgeliebten Plüschfuchs Oscar. Sie Frau saß am Bettrand.
» … und dann kehrte die kleine Elfe zurück in das versteckte gemütliche Zimmerchen in ihrer Burgruine.« Sie drückte Annika einen kleinen Kuss auf die Stirn und wünschte ihr eine »Gute Nacht!«. Dann drehte sie sich mit einem Lächeln zu ihrem Mann um.

»Du kommst gerade richtig. Annika und ich warten schon auf dich. Magst du ihr auch ›Gute Nacht‹ sagen?«

Natürlich tat dies der Mann und folgte seiner Frau dann ins Wohnzimmer. Ihm gefiel, wenn sie ihm so wie heute strahlend entgegenlächelte.

»Es wird nicht mehr lange dauern, dann muss ich abends zwei Gutenachtgeschichten erzählen«, verriet sie.

Es verging ein wenig mehr Zeit als für einen Wimpernschlag, bis der Mann verstand, was seine Frau ihm sagen wollte. Dann erstrahlte auch sein Gesicht und alle Müdigkeit war verschwunden. Mochte draußen die Kälte klirren und der Sturm ums Haus heulen - in seinem Herzen breitete sich gerade eine unglaubliche Wärme und Freude aus. Bald würden sie zu viert sein!